Erstellen und verfolgen Sie effektive Social-Media-Kampagnen [mit Beispielen]

25 Tipps für die Ausarbeitung von Kampagnenideen

1. Social-Media-Listening

Wenn wir im Gespräch mit Freunden oder Bekannten sind, haben wir meist kein Problem damit, unserem Gegenüber zuzuhören. Wir möchten ja auch wissen, was dieses zu sagen hat.

Da man aktiv an diesem nahtlosen Informationsaustausch teilnimmt und aufmerksam zuhört, kennt man viele seiner Freunde genauso gut wie sich selbst.

Das Gleiche gilt jedoch nicht für die Beziehung eines Unternehmens zu seiner Zielgruppe in den sozialen Medien.

Auf Social Media ist es eher so, dass Unternehmen Informationen (eigene Inhalte) für ihre Zielgruppe veröffentlichen und anschließend den Effekt dieser Inhalte messen. Dabei vergessen viele, ihren Zielgruppen erst einmal zuzuhören und Inhalte basierend auf dem zu erstellen, was diese Menschen wirklich interessiert.

Deshalb veröffentlichen sie Content, der einfach nicht gut ankommt. Das ist in etwa so, als würde Ihre Freundin Sie bezüglich eines Golden-Retriever-Welpen, den sie adoptieren möchte, um Rat bitten, und Sie antworten, indem Sie ihr eine Geschichte von einem Labradoodle erzählen. Das Thema ist zwar verwandt, aber dennoch verfehlt. Als Marketer tappen wir sehr oft in diese Falle.

Im Folgenden erklären wir, wie Sie Ihre Reflexe entsprechend ändern können.

Empathie

Empathie entwickeln Sie, indem Sie aufmerksam zuhören. In einer Freundschaft passiert das von ganz alleine – wenn Ihr Freund leidet, leiden Sie auch. Sie würden ja nicht durch Ihren Instagram-Feed scrollen, während Ihr Freund gerade die schmerzliche Nachricht seiner Scheidung mit Ihnen teilt, oder?

Das gleiche Konzept kann nun auch auf Ihre Beziehung zu Kunden und/oder Social-Media-Zielgruppen angewendet werden. Sie dürfen sich nicht so sehr mit Ihren eigenen Inhalten (was Ihre Marke zu sagen hat) beschäftigen, dass Ihnen entgeht, was Ihr Publikum in den sozialen Netzwerken, Foren und Blogs sagt und fühlt.

Indem Sie ein starkes Maß an Empathie für die Wünsche und Bedürfnisse Ihres Publikums aufbauen – und dafür, wie sich diese Wünsche und Bedürfnisse im Laufe der Customer Journey entwickeln –, schaffen Sie auch relevantere Inhalte, formulieren umfassendere Antworten und erzeugen letztlich eine bessere Stimmung im Bezug auf Ihre Marke.

Jeder Nutzer hat eine Geschichte

Ein Grund, warum man auch ohne viele Worte versteht, was den engsten Freunden durch den Kopf geht, ist, dass man auf eine gemeinsame Geschichte zurückblicken kann. So wie damals, als Markus sich an der Uni den Zahn an einem Stück Parmesanrinde abbrach und Sie ihn zum Zahnarzt fahren mussten. Oder als Linda auf ihrer Geburtstagsfeier in Las Vegas mit Snoop Dogg tanzte und Sie ein Foto davon machten.

Ebenso ist es wichtig, auch die Storys Ihrer Kunden zu kennen. Deshalb ist ein Social-Media-Tool mit integriertem CRM so wichtig.

Sprout Social-Produktbild zeigt einen Twitter-Interaktionsverlauf mit einem Kontakt, zu dem eine Notiz hinzugefügt wird

Zunächst sollten Sie sich ansehen, wann Ihre Marke die höchste Reichweite und Interaktionsrate erzielt und das größte Volumen verzeichnet hat. Dann ist es auch interessant herauszufinden, mit welchen Taktiken und in welchen Kanälen Sie (oder Ihre Wettbewerber) in der Vergangenheit am erfolgreichsten waren, und was nicht so gut funktioniert hat.

Dies ist ein weiterer häufiger Fehler von Marketern: Wir lassen eine Kampagne laufen, betrachten sie als Erfolg oder Misserfolg und gehen dann allzu schnell zur nächsten Kampagne über, ohne die wertvollen Lektionen zu lernen und zu dokumentieren, die uns helfen könnten, uns in Zukunft zu verbessern.

Tappen Sie nicht in diese Falle! Es ist wichtig, dass Sie (separate) Listen führen, auf denen Sie Ihr Wissen über Ihre Kunden und über sich selbst regelmäßig festhalten. Nach und nach sammeln Sie so immer mehr Informationen, die Ihnen bei der Kampagnenerstellung sehr hilfreich sein werden.

Eine gemeinsame Sprache

Unter Freunden macht man oft etliche Späßchen und Anspielungen, die für die Außenwelt absolut unverständlich sind, oder man erfindet Wörter und Phrasen, die eine Art Geheimsprache darstellen und die Nichteingeweihten außen vor lassen. Das ist schon irgendwie nervig, ehrlich gesagt. Doch so eine gemeinsame Sprache basiert auch auf einer gemeinsamen Erfahrung.

In den sozialen Netzwerken gibt es diese Geheimsprache auch. Wenn Sie sich unauffällig den Slang anhören, den Ihre Zielgruppe nutzt, werden Sie nach einiger Zeit in der Lage sein, ihre Sprache zu lernen und selbst zu nutzen, um diese Zielgruppe besser zu erreichen.

Sprout Social-Produktbild zeigt eine Wortwolke für ein Thema im Abschnitt Listening

Prioritätensetzung

Wenn wir erwachsen werden, nehmen wir uns irgendwann keine Zeit mehr für Freunde, die uns nicht die gleiche Aufmerksamkeit schenken wie wir ihnen. Auch diese Tatsache kann auf Ihr Social-Media-Programm angewendet werden. Finden Sie heraus, wie wichtig Sie Ihrer Zielgruppe sind, um das Verhalten Ihrer Marke entsprechend anzupassen.

Das bedeutet nicht, dass Sie Kunden oder potenzielle Kunden, die eine andere Marke lieber mögen als Ihre, von heute auf morgen nicht mehr ansprechen sollten. Eher sollten Sie ein bestimmtes Kundensegment fortan aggressiver verfolgen, während Sie sich um das weniger interessierte Segment nicht mehr so sehr bemühen. Möglich wäre auch, eine Kampagne zu gestalten, mit der Sie einer anderen Marke in den sozialen Netzwerken Konkurrenz machen können. Nur wenn Sie wissen, wo Sie in den Augen Ihrer Zielgruppe im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern stehen, können Sie die richtigen Prioritäten setzen.

Tiefgreifende Einblicke

Die besten Gespräche mit Freunden finden nach einem oder zwei Gläsern Wein statt, wenn man auf die eigenen Ängste, Hoffnungen und Verletzlichkeiten eingeht. Auch Ihre Kunden werden Ihnen nicht gleich bei der ersten Interaktion Einblick in ihre Bedürfnisse, Wünsche und Ängste geben.

Sprout Social-Produktbild zeigt die Übersicht über verwandte Keywords und Hashtags für ein Thema im Abschnitt Listening

Nehmen Sie sich also die Zeit, mindestens einmal am Tag die beliebtesten Kommentare rund um Ihre Marke und/oder Branche in den sozialen Netzwerken zu betrachten. Dabei erhalten Sie Erkenntnisse zu Ihren Nutzern, die Ihnen sonst wohl verborgen bleiben würden.

2. Beratung durch Experten

Unterstützung bei der Gestaltung Ihrer Kampagnen könnten Sie auch von erfahrenen Marketern erhalten, die Sie kennen. Laden Sie einfach einen Kollegen zum Mittagessen oder für ein kurzes, informatives Gespräch auf einer Social-Media-Plattform ein. Bereiten Sie dafür eine Reihe von Fragen vor, die so spezifisch wie möglich sind. Wir empfehlen, dass Sie dafür eine Ihrer Kampagnen ansprechen, die Ihnen als besondere Herausforderung in Erinnerung ist, und anhand dieses Beispiels mit Ihrem Kollegen gemeinsam herausarbeiten, was Sie für Ihre eigene Marke daraus lernen können.

Auch unsere Social-Media-Experten stehen jederzeit bereit, um mit Ihnen darüber zu sprechen, wie die gesamte Palette von Social-Media-Tools von Sprout Social Ihnen dabei helfen kann, Ihre Daten sinnvoll zu nutzen, um neue Kampagnenideen zu entwickeln.

3. Gespräche mit Kunden

Es hängt ganz von Ihrem Unternehmen ab, welche Art der Kontaktaufnahme mit Kunden – ein Anruf etwa oder eine Umfrage  – am besten geeignet ist, doch wichtig ist das Gespräch mit Ihren Kunden allemal. Ihr Feedback gibt Ihnen mehr als jede andere Methode Aufschluss über die Beweggründe der Menschen, die Ihre Produkte kaufen. Indem Sie diese also direkt ansprechen, finden Sie heraus, wie sie tatsächlich über Ihr Angebot und auch Ihre Branche denken.

Wenn es Ihnen nicht möglich ist, direkt mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten, versuchen Sie sich an Ihr Customer Success Team zu wenden. Ihre Kollegen vom Kundendienst sind in ständigem Kontakt mit Ihrem Publikum und können Ihnen genau sagen, welche Art von Herausforderungen sich diesen stellen. Anhand dieser Informationen können Sie dann individuelle Social-Media-Kampagnen starten, die auf spezifische Kundenprobleme zugeschnitten sind.

4. Innovatives Denken

Wichtig ist auch zu untersuchen, wie Marketingmanager (einschließlich Ihrer eigenen!) denken und handeln. Außerhalb Ihres Unternehmens können Sie sich dafür Interviews mit CMOs führender Marken ansehen, während Sie intern darauf achten sollten, welchen übergeordneten Initiativen in Ihrem Unternehmen besondere Bedeutung zugemessen wird.

Solche Initiativen – also die Strategien und Botschaften, die Ihre Unternehmensleiter unternehmensübergreifend umsetzen möchten –, wirken sich auch immer auf die individuellen Abteilungen aus (wenn noch nicht jetzt, dann im nächsten Quartal). Versuchen Sie, diese innovativen Visionen der Chefetage zu verstehen. Dann werden Sie in der Lage sein, kreative Kampagnen zu entwickeln und durchzuführen, die auf die Geschäftsziele Ihres Unternehmens ausgerichtet sind.

5. Jenseits der Geschäftswelt

Einige der kreativsten Ideen für Ihre Social-Media-Kampagnen lassen sich durchaus außerhalb Ihres Tätigkeitsbereichs entdecken.

Im Folgenden haben wir diesbezüglich einige unserer Lieblingszitate aufgeführt. Sie stammen von Personen, die sich damit beschäftigen, wie man Kreativität fördern und sich selbst auf die Sprünge helfen kann. Wir empfehlen Ihnen, diese Bücher zu lesen, wenn Ihnen einmal die Inspiration abhandenkommt.

  • „Es ist eine einfache und doch vielversprechende Lebensregel: In allen Dingen, in denen Sie sich üben, werden Sie sich verbessern.“ – Elizabeth Gilbert, Big Magic: Creative Living Beyond Fear
  • „Wenn Sie einmal nicht wissen, was Sie als Nächstes tun sollen, fragen Sie sich einfach: ‚Wie könnte ich daraus eine bessere Geschichte machen?‘“ – Austin Kleon, Alles nur geklaut: 10 Wege zum kreativen Durchbruch
  • „Champions vollbringen keine außergewöhnlichen Taten. Sie führen ganz normale Spielzüge aus, aber sie tun dies, ohne darüber nachzudenken, so schnell, dass die andere Mannschaft nicht mehr rechtzeitig reagieren kann. Sie folgen den Gewohnheiten, die sie gelernt haben.“ – Charles Duhigg, Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tun

6. Bleiben Sie dran

Es ist wichtig, dass man als Marketer schnell auf die Ergebnisse seiner Daten reagieren kann. Niemand ist davon mehr überzeugt als wir.

Doch wer eine Kampagne, eine Messaging-Methode oder visuelle Inhalte gleich verwirft, wenn die Daten innerhalb der ersten Woche oder des ersten Monats nicht den eigenen ehrgeizigen Zielen entsprechen, der sollte sich besser in Geduld üben. Ihre Botschaft hatte nach dieser kurzen Zeit nämlich nicht die Gelegenheit, die gewünschten Ergebnisse zu liefern.

Wenn Sie zu schnell Ihren Kurs ändern, riskieren Sie, dass Ihre Brand Story und das Bewusstsein der Verbraucher für Ihre Marke durch zu viele verschiedene Nachrichten verzerrt wird. Das würde Ihr Publikum verwirren und letztlich Ihren Konkurrenten einen Vorteil verschaffen.

Wir empfehlen daher, jede Kampagne mindestens drei Monate laufen zu lassen und Ihren Kampagnenplan in mehrere Phasen zu unterteilen. Am Ende jeder Phase sollten Sie die gesammelten Daten auswerten und konkrete Schritte festlegen, um Ihren Plan entsprechend zu modifizieren.

7. Sprechen Sie die großen Themen an

Sowohl Cadillac als auch AirBnB leisteten hervorragende Arbeit, als sie es 2017 schafften, in einem heiklen politischen Klima einen kühlen Kopf zu bewahren. Es gelang ihnen:

  1. Politische Themen entschieden anzugehen und
  2. Gleichzeitig ihre Markenbotschaft zu stärken.

Einfach war das nicht, da Marken, die sich auf ein politisches Thema einlassen, oft mit Gegenwind zu rechnen haben. Als Strategie eignet sich dies demnach nicht für jede Marke. Bevor Sie also selbst eine entsprechende Kampagne starten, die ein delikates Thema aufgreift, sollten Sie die folgenden vier Dinge tun:

  1. Führen Sie eine Publikumsanalyse durch, um zu verstehen, ob Ihr Publikum positiv, neutral oder negativ auf Inhalte dieser Art reagieren wird.
  2. Konzentrieren Sie sich darauf, eine allgemeine emotionale Verbindung aufzubauen, und vermeiden Sie es, bestimmte politische Themen oder Persönlichkeiten anzusprechen.
  3. Wägen Sie das Risiko negativen Feedbacks gegen den zu erwartenden Aufmerksamkeitsschub ab.
  4. Sehen Sie sich an, welche Ressourcen Ihnen dazu bereitstehen. Es lohnt sich nicht, eine Kampagne zu starten, wenn Sie von vornherein wissen, dass Sie nicht die entsprechenden Assets haben (vor allem Videos sind hier sinnvoll).

Wenn Sie daran interessiert sind, in Ihren sozialen Netzwerken politisch aktiv zu werden, lesen Sie unsere aktuelle Datenstudie über die Auswirkung einer politischen Stellungnahme in sozialen Netzwerken. Hier die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Verbraucher möchten, dass Marken zu wichtigen Themen Stellung beziehen, und die sozialen Medien sind genau der richtige Ort dafür.
  • Marken können keine Meinungen ändern, doch sie können positive Veränderungen anstoßen.
  • Die Chancen für Marken überwiegen ihre Risiken auf diesem Gebiet.

8. Musikalische Unterstützung

Wikipedia
definiert den „Mozart-Effekt“ folgendermaßen:

„Als Mozart-Effekt wird im engen Sinn eine wissenschaftliche Hypothese bezeichnet, nach der nach dem Anhören eines bestimmten Stückes von Wolfgang Amadeus Mozart […] eine vorübergehende Leistungssteigerung in der visuell-räumlichen Verarbeitung auftreten soll.“

Es wäre also einen Versuch wert, sich das nächste Mal, wenn Sie an einer Social-Media-Kampagne arbeiten, eine Mozart-Sonate anzuhören. Sie könnten Spotify verwenden, um eine begleitende Playlist für diese Kampagne zu erstellen, und Follower dazu ermutigen, diese Playlist auf Social Media zu teilen, um die Chance auf einen Preis zu erhalten.

9. Nahtlose Zusammenarbeit mit dem Content-Team

Arbeiten Ihre Social-Media- und Content-Teams eng genug zusammen, oder fahren Sie auf parallelen Gleisen, die sich nur selten überschneiden? Wenn Letzteres zutrifft, dann entgeht Ihnen etwas.

Wenn Ihr Content-Team immer darüber im Bilde ist, welche Ihrer Inhalte gut (oder nicht gut) in den sozialen Medien ankommen, dann kann es bessere Inhalte für Ihr Social-Media-Team erstellen. Und wenn Ihr Social-Media-Team wiederum regelmäßig darüber informiert wird, welche Inhalte gefördert werden müssen, um eine Markenbotschaft, das Produktangebot oder die übergeordneten Marketinginitiativen zu ergänzen, kann es seine Veröffentlichungsstrategie entsprechend anpassen. Diese Zusammenarbeit birgt ein enormes Potenzial.

10. Nahtlose Zusammenarbeit mit dem E-Mail-Team

Sobald Sie ein klares Kampagnenthema und eine klare Botschaft ausgearbeitet haben, nach denen sich Ihr gesamtes Marketingteam ausrichten kann, kann Ihr E-Mail-Marketing-Team mit der Planung der E-Mail-Kontaktaufnahme beginnen. Sie sollten gut über diese E-Mail-Kommunikation informiert bleiben, damit Sie die Kampagne optimal durch die Förderung von Website-Besuchen und Content-Downloads unterstützen können.

Wenn Sie zurzeit noch nicht an den Treffen Ihres E-Mail-Teams teilnehmen, sollten Sie dies zukünftig tun. Dabei werden Sie auch wiederum großes Potenzial für eine erfolgreiche Zusammenarbeit freilegen.

11. Konversionen im Fokus

Was Sie auf Social Media tun, wirkt sich auf jeden Punkt des Einkaufsprozesses aus – von der Bewusstseinsphase bis zur Entscheidungsphase. Ihre Aufgabe ist es demnach, die Lücke zwischen dieser Anfangs- und Endphase der Buyer’s Journey mit gutem Content zu füllen.

Indem Sie nachverfolgen, wie viele Ihrer Besucher zu Leads konvertieren und wie oft Ihre Inhalte geteilt werden, können Sie wichtige öffentliche und private Signale von echten Kunden und Interessenten erfassen. Diese liefern Ihnen wiederum die erforderlichen Erkenntnisse, um Traffic, Leads und Umsatz zu steigern, da Sie dadurch Inhalte produzieren und verbreiten, die Ihre Konversionsraten in die Höhe schnellen lassen. Mit den richtigen Daten können Sie:

  • Ihre Content-Produktion optimieren. Indem Sie herausfinden, wie Verbraucher Ihre Inhalte privat teilen (Dark Social), erfassen Sie wichtige organische Signale, die Ihnen Aufschluss darüber geben, welcher Content Ihr Publikum anspricht, über welche anderen relevanten Themen sie am meisten sprechen und welche Inhalte die meisten Konversionen fördern.
  • Ihren Content-Veröffentlichungsprozess optimieren. Indem Sie herausfinden, wie die Inhalte in den Social-Media-Posts Ihrer Marke auf Nutzer wirken, können Sie Ihre Social-Media-Kanäle gezielt einsetzen, um über alle Kontaktpunkte des Verkaufstrichters hinweg ( Impressions, Interaktionen, Besuche, Konversionen usw.) eine größtmögliche Wirkung zu erzielen.
  • Von den Content-Strategien Ihrer Konkurrenz lernen. Indem Sie analysieren, wie die Zielgruppen Ihrer Konkurrenten mit deren Markeninhalten in sozialen Netzwerken interagieren, können Sie diese Zielgruppen anschließend mit relevanten Botschaften und attraktiven Angeboten ansprechen.

Finden Sie also heraus, welche Kampagnen Ihre Konversionsraten am meisten fördern und welche Aspekte davon am besten bei Ihrem Publikum ankommen.

12. Wettbewerbsanalysen

Regelmäßige Wettbewerbsanalysen ermöglichen Ihnen, Benchmarks für Ihre eigene Marke zu setzen. Dabei helfen Ihnen etwa die folgenden Fragen:

  • Wie viele durchschnittliche Interaktionen pro Tag verzeichnen die Marken, die Sie als Ihre Konkurrenz ansehen?
  • Wie oft werden die Unternehmens-/markeneigenen Hashtags Ihrer Konkurrenten wöchentlich erwähnt?
  • Woran zeichnet sich der Erfolg einer Kampagne für Ihre Hauptkonkurrenten aus – zum Beispiel Interaktionen, Follower-Wachstum oder Stärke von Nutzerbeziehungen (d. h. erhalten sie Kommentare und führen Gespräche mit Nutzern oder verzeichnen sie nur einfache „Gefällt mir“-Angaben)?

Denken Sie daran, dass die Unternehmen, mit denen Sie sich vergleichen, nicht unbedingt direkte Konkurrenten oder überhaupt Unternehmen innerhalb Ihrer Branche sein müssen: Sie könnten auch Konkurrenten hinsichtlich einer bestimmten Brand Voice oder visuellen Assoziation sein, die Sie bei Ihrer Zielgruppe zu fördern versuchen.

Ihre Zielgruppe ist täglich nur eine begrenzte Zeit in ihren Social-Media-Feeds unterwegs, daher sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Marke sich dort zuoberst positionieren kann. Und falls Sie sich nicht in den Feeds der Nutzer hervortun können, sollten Sie die Gründe dafür aufdecken.

Wenn das Thema Wettbewerbsanalyse aktuell noch ein neues Konzept für Sie ist, dann lesen Sie doch einfach unseren Leitfaden zur Durchführung einer Wettbewerbsanalyse in den sozialen Medien.

13. Experimente mit zeitlich begrenzten Inhalten

Snapchat-Storys und Instagram Stories bieten Ihrer Marke eine gewisse kreative Freiheit und ermöglichen es Ihnen, Verbrauchern die Persönlichkeit Ihrer Brand näherzubringen, was wiederum die Markenbekanntheit sowie Ihre Konversionsraten erhöht.

Sie sollten also ruhig etwas Zeit und Ressourcen in Instagram Stories (die auf Instagram als Konversionspunkte dienen können), Snapchat und/oder Facebook Live investieren. Recherchieren Sie, welche Marken diese Plattformen heute bereits in ihre Kampagnen einbinden – und mit etwas Glück finden Sie dort die nötige Inspiration.

14. Influencer

Wir alle haben einen gewissen Einflussbereich, der sich allerdings auf bestimmte Themen beschränkt. Das Gleiche gilt auch für viele Menschen, die in den sozialen Medien unterwegs sind. Und es ist gar nicht einmal so einfach, diejenigen zu identifizieren, die dort Einfluss auf einem bestimmten Gebiet haben. Der Grad an Einfluss lässt sich auf drei Schlüsselfaktoren zurückführen:

  1. Reichweite
  2. Resonanz
  3. Relevanz

Am schnellsten finden Sie geeignete Influencer, indem Sie sich die einflussreichen Personen ansehen, die sich heute bereits mit Ihren Inhalten beschäftigen und über Ihre Marke sprechen.

Hören Sie zu

Wir haben ein Mantra in unserem Marketingteam: „Die Antwort findest du da draußen.“

Dieses Mantra drängt uns dazu, unsere Annahmen zu validieren, indem wir den Verbrauchern zuhören. Und es ist ein guter Rat für jeden, der Influencer in den sozialen Medien identifizieren möchte.

Dabei sollten Sie nicht nur nach Nutzern Ausschau halten, die Ihre Marke taggen und bereits mit Ihren Inhalten interagieren (obwohl Sie auch unter ihn
en durchaus gute Partner finden können). Suchen Sie nach Nutzern, die sich in Gesprächen, die für Ihre Marke zwar relevant sind, diese aber nicht unbedingt erwähnen, mit nützlichem Content oder hilfreichen Empfehlungen hervortun.

Erkunden Sie Themen und Kategorien

Mit den Social-Listening-Tools von Sprout entdecken Sie die einflussreichsten und interaktionsfreudigsten Nutzer, die über ein Thema Ihrer Wahl diskutieren.

15. Nutzergenerierte Inhalte

British Airways setzte vor Kurzem ein hervorragendes Beispiel dafür, wie man eine Kampagne basierend auf nutzergenerierten Inhalten aufbauen kann. Für seine #Unforgettable-Kampagne – entwickelt von Ogilvy & Mather – rekrutierte das Unternehmen ein Vater-Sohn-Gespann, das in einer Rezension British Airways für eine schöne New-York-Reise gedankt hatte.

Das Herzstück der Kampagne war ein Video, das durch einen Social-Media-Wettbewerb ergänzt wurde, bei dem Nutzer ihre #unforgettable (also unvergesslichen) Urlaubsmomente teilen sollten. Auf geniale Weise wurde hier mit einem Content-Element, das auf einem nutzergenerierten Inhalt beruht, ein Aufruf nach neuen nutzergenerierten Inhalten gestartet.

16. Teamwork

Fallen Ihnen Marken ein, mit denen Sie für Ihre nächste Social-Media-Kampagne eine Partnerschaft eingehen könnten? Das sollten Marken sein, die:

  1. mindestens teilweise eine ähnliche Zielgruppe haben wie Sie und
  2. nicht das gleiche oder ein ähnliches Produktangebot haben wie Sie.

Solche Co-Marketing-Partnerschaften sind eine großartige Möglichkeit, um Ihre Bekanntheit unter potenziellen Kunden zu fördern.

17. Kundenbindung vs. Kundenakquise

Sie sollten mit Ihrer Social-Media-Marketingstrategie zwei getrennte Ziele verfolgen.

Einerseits sollten Sie versuchen, die Interaktion mit Bestandskunden aufrechtzuerhalten und diese dauerhaft zu binden. Andererseits möchten Sie natürlich mit Ihrer Social-Media-Strategie auch Neukunden gewinnen, um Ihren ROI zu steigern. Während einige Inhalte sowohl Kunden als auch Nicht-Kunden ansprechen werden, sollten Sie separate Strategien entwickeln, um jede dieser Kategorien individuell zu bedienen.

In Ihrem Inhaltskalender sollten Sie jeder dieser Kategorien eigene Beiträge und Mini-Kampagnen widmen.

18. Social Media zur Unterstützung stationärer Geschäfte

Dieser Punkt ist für Sie relevant, wenn Ihre Marke vor allem junge Verbraucher ansprechen möchte, über ein stationäres Geschäft oder einen Pop-up-Store verfügt und/oder einen Stand auf einer Konferenz sponsert.

Eine aktuelle Studie von Accenture untersuchte die Überzeugungen und Erwartungen der 18- bis 20-jährigen Gen-Z-Konsumenten – die bereits über eine gewisse Kaufkraft verfügen – während der Buyer’s Journey und verglich sie mit Daten zu der Millennials-Generation. Die Studie basiert auf einer Umfrage unter fast 10.000 Verbrauchern in 13 Ländern, einschließlich 750 Verbrauchern aus den USA.

Obwohl die Gen Z eine „digital native“ Gruppe ist, bevorzugen 77 % immer noch den Einkauf im Geschäft. Darüber hinaus suchen 44 % von ihnen erst ein stationäres Geschäft auf, um dort weitere Informationen zu erhalten, bevor sie einen Online-Kauf tätigen.

19. Eine starke Vertrauensbasis

Für bewusstseinsbildende Kampagnen muss Ihre Social-Media-Strategie nicht so detailliert an Ihrem Wertversprechen und Ihrer Marke ausgerichtet sein, wie Sie vielleicht denken. Wenn Sie wissen, wer Ihre Zielgruppe in den sozialen Netzwerken ist, können Sie Kampagnen erstellen, die andere Aspekte ihres Lebens und ihrer Überzeugungen ansprechen.

Ein Beispiel: Eine Hotelkette möchte Reisende zwischen 21 und 30 Jahren mit mittelgroßem Budget ansprechen. Sie könnte nun eine Kampagne zum Thema Reisenkostenplanung erstellen. Wichtig ist hier zu bedenken, dass es bei dieser Kampagne darum gehen würde, Verbrauchern einen Mehrwert zu bieten – es ginge nicht darum, Geschäftsabschlüsse zu erzielen. Die Kampagne sollte Interessierte wirklich nur zur Interaktion motivieren. Anschließend könnte das Unternehmen weitere Schritte einleiten, um diese Personen an eine Kaufentscheidung heranzuführen.

Wenn das Unternehmen bei dieser Art von Kampagne Verbrauchern das Gefühl vermitteln würde, dass ihnen gerade jemand etwas zu verkaufen versucht, dann hätten diese automatisch Misstrauen gegenüber dem angebotenen Content entwickelt.

20. Einblick in das Verbraucherverhalten auf Social Media

Es gibt unzählige Studien und Statistiken dazu, wie sich die Nutzung sozialer Medien auf das menschliche Gehirn auswirkt und wie verschiedene demografische Gruppen in den sozialen Netzwerken aktiv sind. Lesen Sie sie! Diese Studien geben Ihnen Einblicke in die Art und Weise, wie Menschen mit Social Media im Allgemeinen, und letztendlich auch mit Ihrer Marke interagieren.

21. Themenauswahl mithilfe von SEO

Wahrscheinlich sind die Wörter und Wortgruppen, für die Sie als Marke in der Google-Suche ranken möchten, identisch mit denen, für die Sie sich in den sozialen Medien hervortun möchten. Wenden Sie sich an die SEO-Experten in Ihrem Unternehmen, um herauszufinden, auf welche Wörter und Wortgruppen diese sich konzentrieren, und integrieren Sie diese dann in Ihre Social-Media-Kampagnen. Dies ist besonders wichtig, da auch Tweets jetzt für bestimmte Wörter und Wortgruppen in den Google-Suchergebnissen berücksichtigt werden.

22. Follow-up-Content für Events

Wenn Ihr Unternehmen Events veranstaltet, sollten Sie entsprechende Inhalte erstellen, die Sie nachträglich veröffentlichen oder versenden können. Dieser Content sollte Nutzer direkt auf Ihren Blog und/oder Ihre Website leiten.

23. Relevanz

Wenn Sie Hashtags verwenden, sollten diese relevant für Ihr Unternehmen sein. Ein Beispiel: Für ein B2B-Analytics-Unternehmen wäre es nicht sinnvoll, das Hashtag #Oscars2019 in seinen Beiträgen zu nutzen, nur weil es gerade im Trend liegt und man sich dadurch erhofft, die eigene Reichweite zu vergrößern. Wenn ein Hashtag ausschließlich mit einem Event verknüpft ist, das absolut irrelevant für Ihre Branche ist, macht es keinen Sinn, es zu verwenden. Die Wahrscheinlichkeit ist relativ klein, dass Sie irgendwelche Gewinne daraus ziehen.

24. Einblick in Content-Interaktionen

Die Customer Journey ist der neue Marketingtrichter. Und die Aufgabe des Social-Media-Marketers ist es, Verbraucher per Social Media durch diese Customer Journey zu führen: von der Aufmerksamkeits- in die Überlegungsphase über den Kauf bis hin zur dauerhaften Bindung und Advocacy. Sie sollten darüber im Bilde sein, wie Ihre Inhalte in den verschiedenen Phasen dieser Journey in den diversen Social-Media-Kanälen geteilt werden.

25. Körperliche Aktivität

Das ist tatsächlich ein sehr wichtiger Tipp! Bleiben Sie körperlich aktiv, um:

  • das Gehirnwachstum anzuregen und mehr von jenen Hormonen zu produzieren, die das Gehirn aufbauen;
  • die Exekutivfunktionen des Gehirns zu verbessern;
  • Depressionen, Angst, Panikattacken und sozialen Phobien gegenzusteuern.

Wenn Sie an Ihrem Schreibtisch sitzen und Ihnen einfach keine zündenden Ideen kommen, gehen Sie spazieren, joggen Sie oder machen Sie Yoga. Lösen Sie sich vom Alltag. Anschließend können Sie sich wieder unseren Tipps zuwenden und sich mit frischem Tatendrang an Ihre nächste Kampagne machen.

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